Vierzehn unvergessliche, wahre Geschichten von Kindern, die im Zweiten Weltkrieg versteckt wurden
Jaap Sitters war erst acht Jahre alt, als seine Mutter die gelben Sterne von seiner Kleidung abschnitt und ihn allein auf einen 24 Kilometer langen Fußmarsch schickte, um sich bei Verwandten zu verstecken. Es war eine furchtbare Nacht, die er nie vergessen würde. Bis Kriegsende versteckte sich Jaap in geheimen Räumen und hinter Mauern. Er litt unter Hunger, Krankheit und der ständigen Bedrohung durch Nazi-Razzien. Aber er überlebte.
Dies ist nur eine der unglaublichen Geschichten in „Versteckt wie Anne Frank“, einer Sammlung erschütternder Berichte aus erster Hand, die schildern, wie es war, im Zweiten Weltkrieg unterzutauchen. Manche Kinder waren erst drei oder vier Jahre alt, als sie versteckt wurden; andere waren Teenager. Einige versteckten sich bei Nachbarn oder Verwandten, viele aber bei völlig Fremden. Doch alle kennen den Schmerz, ihr Zuhause, ihre Familie, ja sogar ihren eigenen Namen zu verlieren. Sie beschreiben das geheime Netzwerk mutiger Menschen, die sie beschützten. Und sie teilen die Zufälle und die brenzligen Situationen, die den entscheidenden Unterschied ausmachten.
"Es sind Geschichten wie die Anne Franks, aber diese Kinder haben überlebt." -- Süddeutsche Zeitung / Perlentaucher
"Einiges haben die Geschichten gemeinsam, sie sind in ihrer Direktheit, ihrer Unverblümtheit und Ausdruckskraft unglaublich geschrieben." -- Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM)
"Ein eindringliches Buch, welches sich lohnt zu lesen. Gelesen werden sollte." -- Büchertreff